Abschaffung der Auszahlung von Arbeitslosengeld jeglicher Art!
Erklärung:
Für mich ist dieses Thema sehr wichtig, da es den sozialen Frieden in den kommenden Jahren noch stärker prägnant wird.
- Ich komme aus einem Land, wo es kein Arbeitslosengeld gab.
- Jeder, der vom Staat Hilfe benötigte, erhielt diese auch.
- Dafür musste man auch für die Gesellschaft tätig sein.
- Es wurden Arbeitsplätze in Großbetrieben und in der kommunalen Verwaltung geschaffen.
- Wichtigster Vorteil für das Zusammenleben:
a) Jeder hatte das Gefühl, gebraucht zu werden.
b) Es gab kaum Anlass, auf Nichtstuer zu schimpfen.
c) Junge Menschen wurden an einen geregelten Tagesablauf herangeführt.
Umsetzungsmöglichkeiten:
Beispielsweise in vier Tätigkeitsbereichen könnten Menschen nach der Schule oder Kündigung ihres Arbeitgebers eine Tätigkeit sofort aufnehmen:
a) In der Pflege.
b) In der städtischen Säuberung.
c) In der Unterstützung der Kinderbetreuung.
d) In der Unterstützung der außerschulischen Betreuung.
c) Arbeiten in Firmen mit Infrastruktur, z. B. ÖPNV.
d) Schaffung von weitflächigen SERO-Annahmestellen, die auch eine Entlastung für den Handel wären.
Finanzierung:
Das Geld, welches jetzt an die „Nichtstuer“ vom Sozialamt, AfA und Jobcenter ausgezahlt wird, fließt an die entsprechenden Firmen. Diese zahlen es Leistungsbezogen und nach gesetzlichem Mindestlohn aus. Gegebenenfalls durch Aufstockung aus den Steuern.
Förderung:
- Nach Auswahl der aufgenommenen Tätigkeit kann der Beschäftigte sich eine Qualifizierung suchen oder sich auf dem freien Arbeitsmarkt bewerben.
- Die Qualifizierungsmaßnahmen gelten ausschließlich der theoretischen Ausbildung (keine Förderung für Führerschein oder Gabelstapler).
Einige emotionale und psychologische Aspekte:
- Jeder arbeitsfähige Bürger erhält für seine Tätigkeit einen Lohn. Er/Sie ist in einem Arbeitsprozess und Arbeitsgemeinschaft/-gruppe eingebunden.
- Jeder kann seine Kosten (Miete, Energie, …) selbst bezahlen. Dadurch lernt man auch mit Geld umzugehen und es zu schätzen.
- Nebeneffekt ist sicherlich auch die Senkung der Schwarzarbeit.
- Wer Arbeit hat, ist weniger aggressiv und die häusliche Gewalt wird geringer.
- Anerkennung auch innerhalb der Familie und weniger psychische Belastungen für Frauen und Kinder.
Weiterhin bleiben die Zahlungen von Kindergeld und Zuschüssen von sozialschwachen Familien.
Personen, die keine staatlichen Leistungen in Anspruch nehmen, sind nicht verpflichtet, sich diesen Vorstellungen anzupassen.
Aus der Serie „Hat mich jemand nach meiner Meinung gefragt?“
- Warum wir Obdachlose brauchen
- Hat mich jemand nach meiner Meinung gefragt?
- Die Neuauflage der DDR SERO-Annahmestellen
