Der Anteil ausländischer Ärztinnen und Ärzte deutlich gestiegen
In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. In der Human- und Zahnmedizin ist ihr Anteil in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilt, hatten 13 % oder 64 000 Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Zehn Jahre zuvor waren es noch 7 % oder 30 000. Zum Vergleich: Bei den Erwerbstätigen insgesamt lag der Anteil jener mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2024 bei 15 % (2014: 9 %). Von den ausländischen Ärztinnen und Ärzten im Jahr 2024 war knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre, unter den deutschen Ärztinnen und Ärzten waren es 18 %.
• Rund jede achte Ärztin und jeder achte Arzt hatte 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit
• 42 % aller zugewanderten Ärztinnen und Ärzte sind weniger als zehn Jahre in Deutschland
• Der Beruf der Ärztin und des Arztes war 2024 der am zweithäufigsten anerkannte ausländische Berufsabschluss.
PM DESTATIS Nr. N013 vom 24.02.2026
