Schlagwort-Archiv: Statistik

Wer spricht vom Wandel in der Klimapolitik?

FahrradbildPkw-Dichte in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren um 12 % gestiegen

• Pkw-Dichte war 2019 im Saarland am höchsten mit 640 Pkw pro 1000 Einwohner
• Länge des Autobahnnetzes nahm in den östlichen Bundesländern von 1995 bis 2019 um 57 % zu
• Liniennahverkehr erfuhr von 2010 bis 2019 vor allem in den östlichen Bundesländern einschließlich

Das Auto dominiert als Verkehrsmittel die deutsche Verkehrsinfrastruktur. Trotz öffentlicher Debatten um Klimaschutz und Verkehrswende stieg allein von 2009 bis 2019 die Pkw-Dichte in Deutschland um 12 % von durchschnittlich 509 auf 569 Pkw pro 1 000 Einwohner, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) sowie eigener Berechnung mitteilt. Im selben Zeitraum erhöhte sich der Bestand an Pkw um 14 % von 41,3 Millionen auf knapp 47,1 Millionen.

PM Nr. N 055/11.09.2020

Stadtbevölkerung steigt bis 2030

Stadtbevölkerung steigt bis 2030 weltweit um eine Milliarde
Die weltweite Zahl der Stadtbewohnerinnen und -bewohner wird bis zum Jahr 2030 um rund eine Milliarde auf 5,2 Milliarden Menschen steigen. Zur Jahresmitte 2018 lebten 4,2 der insgesamt 7,6 Milliarden Menschen weltweit in Städten. Das zeigen Daten der Vereinten Nationen (UN), die das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltbevölkerungstages am 11. Juli veröffentlicht.
Somit werden 2030 insgesamt 60 % der Weltbevölkerung in Städten leben. Derzeit sind es 55 %.

PM Nr. 253-10.07.2018

Alterung der Bevölkerung durch Zuwanderung nicht umkehrbar

Alterung der Bevölkerung durch aktuell hohe Zuwanderung nicht umkehrbar
Die aktuelle hohe Zuwanderung hat nur sehr eingeschränkte Auswirkungen auf die langfristige Bevölkerungsentwicklung. Sie schlägt sich vor allem im kurzfristigen Anstieg der Bevölkerungszahl nieder. Der Trend zur zunehmenden Alterung der Bevölkerung kann dadurch nicht umgekehrt werden. Wie das Statistische Bundesamt  weiter mitteilt, wird der aktuelle Altersaufbau die Bevölkerungsentwicklung in den nächsten drei Jahrzehnten voraussichtlich stärker prägen als der Saldo der Zuzüge nach und Fortzüge aus Deutschland. Durch eine hohe Nettozuwanderung können jedoch das Tempo und das Ausmaß der Alterung gemindert werden.

PM Nr. 021 19.01.16

Jeder dritte Ostdeutsche wird 2030 über 64 Jahre alt sein

Jeder dritte Ostdeutsche wird bereits 2030 über 64 Jahre alt sein
Die Bevölkerung in den ostdeutschen Flächenländern wird in den kommenden 20 Jahren trotz Nettozuwanderung stark altern. Wie das Statistische Bundesamt auf Grundlage der 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung nach Ländern mitteilt, wird der Anteil der über 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung der neuen Länder von 24 % im Jahr 2013 bereits bis zum Jahr 2030 voraussichtlich auf mindestens 32 % steigen.

PM Nr. 325  07.09.15