Schlagwort-Archiv: Hannover

Bau.Haus.Kultur.Geschichte Teil 2

Bau.Haus.Kultur.Geschichte

Beiträge zur ArchitekturZeit 2019

Mi 26.06.2019, 19.00 Uhr, Kulturzentrum Pavillon

Sid Auffarth (Stadtbauhistoriker, Hannover)

Wo leider nichts mehr zu retten war …

Baukulturelle Verluste in den letzten 50 Jahren in Hannover

Das Leitbild des Neuaufbaus der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg heißt bis heute: Modernisierung. Sie würdigt das historische Erbe nur symbolisch in Marktkirche, Oper und Leineschloss und schluckt häppchenweise stadtbildprägende Bauten. Anmerkungen eines nicht immer stillen Beobachters, der die Störungsfälle in der hannoverschen Baupolitik vom Abriss der Alten Flusswasserkunst bis zum Bankhaus Caspar thematisiert. Dabei spielt die hannoversche bzw. braunschweigische Nachkriegs-Moderne mit Oesterlen, Zinsser, Lindau und Kafka natürlich auch eine wesentliche Rolle.

Weitere Infos: AG Stadtleben e. V.

Bau.Haus.Kultur.Geschichte

Bau.Haus.Kultur.Geschichte

Beiträge zur ArchitekturZeit 2019

Mo 24.06.2019, 19.00 Uhr
Kulturzentrum Pavillon, Hannover

Die diesjährigen Veranstaltungen der AG Stadtleben zur ArchitekturZeit können natürlich das 100jährige Bestehen des Bauhauses nicht ignorieren. Da eine Exkursion zu den wenigen Bauten von Bauhausarchitekten in Hannover schon am 21.06. von Kronen sieben angeboten wird, konzentrieren wir uns auf die Divergenzen zwischen der Realgeschichte des Bauhauses und der heutigen Rezeption (Philipp Oswalt), auf die vergessenen Frauen am Bauhaus (Anja Baumhoff) und stellen einen Bezug der hannoverschen und niedersächsischen Nachkriegsmoderne zum Bauhaus her. Beide Strömungen ließen es häufig an der nötigen Sensibilität gegenüber dem älteren baukulturellen Erbe fehlen (Sid Auffarth).

Philipp Oswalt (Architekt, Universität Kassel)

Die Bauhaus-Rezeption in der BRD

Divergenzen zwischen Realgeschichte und Rezeption Spätestens ab 1930 schuf Walter Gropius aus dem Bauhaus eine Marke – es wurde auf eine griffige, widerspruchfreie Formel reduziert, die gut zu vermarkten und in Konsum, Kultur und Politik zu verwerten war. Nach 1945 konnte Gropius mit der Publikation seiner Bücher, der Gründung des Bauhaus-Archivs und der Stuttgarter Ausstellung von 1968 dieses Bild im Westen durchsetzen. Der zunächst ausgeblendete, dann diffamierte Beitrag Hannes Meyers zum Bauhaus spielte aber für die Hochschule für Gestaltung Ulm und Teile der westdeutschen Linken ab den 1970er Jahre eine relevante Rolle.

Weitere Infos: AG Stadtleben e. V.

Neuer Amtsleiter beim Staatlichen Baumanagement Hannover

Neuer Amtsleiter beim Staatlichen Baumanagement Hannover

Präsident Gert Leissing: „Das Amt Hannover liegt bei Alexander Schaub in besten Händen“

Hannover, 16. Mai 2019. Das Staatliche Baumanagement Hannover hat eine neue Amtsleitung. Am heutigen Donnerstag führte Gert Leissing, Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Bau und Liegenschaften, Alexander Schaub in sein neues Amt ein. „Alexander Schaub verfügt über umfassende Erfahrungen im Bauwesen und hat großes Engagement bewiesen“, so Gert Leissing. „Deshalb liegt das Amt Hannover mit seinen zahlreichen Aufgaben bei ihm in besten Händen.“
Der 44-jährige Alexander Schaub arbeitete nach seinem Architekturstudium zunächst in einem Architekturbüro in Kassel und wechselte 2008 zum Staatlichen Baumanagement. In Hannover und im Staatlichen Baumanagement Weser-Leine sammelte er unter anderem Erfahrung im Landesbau und im Bereich zivile und militärische Bundesbauten. Von 2014 bis zu seinem jetzigen Wechsel nach Hannover war Schaub beim Staatlichen Baumanagement Ems-Weser in Wilhelmshaven als Baugruppenleiter und Vertreter der Amtsleitung tätig. Dort hat er sich vor allem der Bauaufgaben der Bundeswehr in den großen Marineliegenschaften angenommen.

Über das Staatliche Baumanagement Hannover

Das Staatliche Baumanagement Hannover führt als eines von acht staatlichen Bauämtern in Niedersachsen Baumaßnahmen des Landes und des Bundes durch – von der Bauunterhaltung bis hin zu Neubauten mit hochwertigen wissenschaftlichen Ausrüstungen. Mit rund 190 Beschäftigten und einem jährlichen Bauvolumen von 85 Millionen Euro betreut das Amt mehr als 1.000 Bauwerke in und um Hannover. Dazu zählen der Niedersächsische Landtag, die Staatskanzlei, die Ministerien und das Landesmuseum.

Stadtbevölkerung steigt bis 2030

Stadtbevölkerung steigt bis 2030 weltweit um eine Milliarde
Die weltweite Zahl der Stadtbewohnerinnen und -bewohner wird bis zum Jahr 2030 um rund eine Milliarde auf 5,2 Milliarden Menschen steigen. Zur Jahresmitte 2018 lebten 4,2 der insgesamt 7,6 Milliarden Menschen weltweit in Städten. Das zeigen Daten der Vereinten Nationen (UN), die das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltbevölkerungstages am 11. Juli veröffentlicht.
Somit werden 2030 insgesamt 60 % der Weltbevölkerung in Städten leben. Derzeit sind es 55 %.

PM Nr. 253-10.07.2018