choreography 40 – Internationale Wettbewerb für Choreographie Hannover

Teilnehmer*innen aus 17 Nationen für choreography 40, den Internationalen Wettbewerb für Choreographie Hannover nominiert

Die nominierten Nachwuchschoreograph*innen werden am 11. und 12. Juni 2026 ihre Arbeiten im Theater am Aegi präsentieren. Im Anschluss bestimmt die Jury die Finalist*innen für den 13. Juni 2026.

Nahezu 400 Bewerbungen aus 50 Nationen sind für die 40. Ausgabe des choreography – Internationaler Wettbewerb für Choreographie Hannover eingegangen. Die Vorjury, zu der neben dem künstlerischen Leiter des Wettbewerbs Gregor Zöllig (künstlerischer Leiter Tanztheater & Chefchoreograph Staatstheater Braunschweig) die Choreograph*innen Maura Morales und Johannes Wieland zählen, haben die folgenden Teilnehmer nominiert:

Ravid Abarbanel, Portugal

Zoe Ashe-Browne, Irland

Jack Bannerman, Australien

Lou Cisnal, Amélie Delaunay, Elisa Picq, Marine Postel, Frankreich

Lesego Dihemo, Sibusiso Gumede, Tebogo Lelaletse, Südafrika

Danae & Dionysios, Griechenland / Philippinen

Daniel Dragomir, Rumänien

Nikoline Due & Abel Rojo, Dänemark / Kuba

Hannah Ekholm & Faye Stoeser, Schweden / Großbritannien

Jeanne Garcia, Frankreich

Leo Gnatzy, Deutschland

Joan Ferré Gómez, Spanien

Karim Khouader, Frankreich

Selene Martello & Dario Wilmington, Italien / Deutschland

Alessio Monforte, Italien

Giovanni Napoli, Italien

Pablo Navarro Muñoz & Yordi Yasiel Pérez Cardoso, Spanien / Kuba

Boris Orihuela, Spanien

Adi Schwarz, Tschechien

Jiani Wang & Weidi Feng, China

Dazu Gregor Zöllig: „Das choreografische und auch tänzerische Niveau der Bewerbungen war auch in diesem Jahr sehr hoch. Über 60 Einsendungen erreichten uns aus China, 47 aus Italien und 28 aus den USA. Sechs der Beiträge stammen von deutschen Tanzschaffenden. In vielen Beiträgen spiegelte sich das aktuelle Zeitgefühl durch paradoxe, parallelverlaufende und komplexe Szenarien in der Bewegung wieder. Auffallend war das viel mit Sprache gearbeitet wurde. In vielen Choreografien steckt eine junge künstlerische ungebändigte Kraft und ein Wille sich auszudrücken und dafür ein Sprache zu finden.“

In dieser vierzigsten Anmeldungsrunde war auffallend, das fast die Hälfte aller eingesandten Choreografien (42 Prozent) von Frauen gestaltet wurden. 11 Prozent arbeiteten im Kollektiv und 47 Prozent aller Einsendungen stammen von Choreografen. Die meisten arbeiteten mit zwei Tanzenden und kreierten ein Duett
(56 Prozent). Nur wenige bewarben sich mit einem Gruppenwerk (19 Prozent).

Bereits 1987 hat die Ballett Gesellschaft Hannover e.V. erstmals einige ausgewählte junge Choreograph*innen nach Hannover eingeladen, um ihre Arbeiten vor einer Jury zu präsentierten. Choreography feiert damit dieses Jahr sein 40jähriges Jubiläum. In dieser Zeit hat er sich nicht nur zum langlebigsten, sondern auch zum weltweit renommiertesten Choreographiewettbewerb entwickelt.

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr. Karten sind direkt im Theater oder an allen andern Eventim-Verkaufsstellen bzw. in deren OnlinePortal  erhältlich.

Antje Tiede

Vorstandsmitglied der
Ballett Gesellschaft Hannover e.V.